Eine neue Zeit beginnt

Der SC Freiburg eröffnet sein Europa-Park Stadion

Freiburg. Am morgigen Donnerstag, 7. Oktober, eröffnet Bundesligist SC Freiburg seine neue Heimat – das Europa-Park Stadion. Ein kleiner Festakt ist geplant und ein Testspiel gegen den Zweitligisten FC St. Pauli. Feuertaufe haben dann zum Beispiel die Funktions- und Umkleidebereiche, die verschiedenen Tribünen,  aber auch die integrierte VIP-Hospitality.

35.000 Plätze insgesamt, davon stolze 12.400 eher günstige Stehplätze, 9.000 davon auf der Südtribüne, hinter dem Tor, wo eine „rot-weiße Wand“ entstehen könnte – das ist die neue Spielstätte. Der SC hat aber nicht nur  die Anzahl der günstigen, sondern auch die der  besonders teuren Plätze verdoppelt:  2.000 Businessplätze stehen zur Verfügung, inklusive 20 fest vergebener Logen. Der SC  läutet für seine gesamte Klientel eine neue Zeit ein. Alles wird anders und trotzdem bleibt manches gleich, zum Beispiel, dass alle teuren Businessplätze, wo sich die VIPs und Sponsoren treffen, ebenso ausgebucht sind, wie die Anrechte auf rund 24.000 Dauerkarten bereits komplett vergeben wurden. Gerade jetzt  tut es weh, dass die Besucherzahlen  durch Verordnungen im Rahmen der  Corona-Pandemie weiterhin reduziert sind. Das morgige Eröffnungs-Testspiel gegen St. Pauli wird unter der sogenannten 3G-Regel mit 15.000 Zuschauern  stattfinden. Wie viele Zuschauer das Bundesliga-Premierenspiel am Samstag, 16. Oktober,  gegen Leipzig verfolgen können, ist abhängig von der dann geltenden Landesverordnung. Lockerungen liegen derzeit im Bundestrend – abwarten. Ganz unten im Gebäude der neuen Haupttribüne des Europa-Park Stadions liegen die Umkleidekabinen, das Medienzentrum mit Aufenthalts- und Pressekonferenzraum sowie  zahlreiche weitere Funktionsräume – etwa ein Kraftraum, ein Physiotherapieraum, eine Aktionshalle für Yoga und ähnliche Aktivitäten, eine Sauna und ein Entmüdungsbecken; das meiste davon  doppelt, da nicht nur das Bundesligateam hier trainiert und arbeitet – auch die U23, die in der Dritten Liga Profifußball spielt, hat im Europa-Park Stadion ein eigenes, separates  Trainingszentrum. Frank Rischmüller