Am Storchenturm wurde gerne gefeiert

Zum Auftakt Bulldog-Korso und Fahrerlager – Historische Wurzeln der Gemeinde

Denzlingen (hg). Anlässlich des bundesweit stattfindenden „Tag des offenen Denkmals“ lud der Denzlinger Heimat- und Geschichtsverein (HuGV) am Samstag und Sonntag zu einigen Veranstaltungen unterschiedlichen Charakters ein. „Eingeläutet“ wurde der zweitägige Event durch den bereits elften Bulldog-Korso, zu dem 60 Fahrzeuge angemeldet waren, wobei trotz ungewisser Wetterlage auch fast alle teilnahmen.

Pünktlich um 16.30 Uhr startete der von Ruth Nübling wieder sorgfältig vorbereitete motorisierte „Bandwurm“ im Gewann „Im Brühl“ zu einer längeren Rundfahrt durch Denzlingen und endete schließlich beim Heimethues, wo das traditionelle Fahrerlager nicht nur Bulldog-Fahrer anlockte. Für ein gemütliches Beisammensein mit verkleinerter Bewirtung sorgten nicht zuletzt die Denzlinger Dorfmusikanten durch ihren musikalischen Beitrag. Für sie hatte man vorsorglich ein kleines Zelt als Schutz vor erwartetem Regen aufgestellt, das man im Laufe des frühen Abends sehr wohl auch benötigte. Mitglieder des HuGV hatten alles bestens vorbereitet, damit interessierte Besucher nicht nur die Stände auf dem Festplatz, sondern auch die Museumsscheune und die Raupp-Stube besichtigen konnten, wobei ständige Filmvorführungen in der Scheune einen Einblick gaben in die vielfältige Arbeit des HuGV.

Nach dem Bulldog-Korso-Hock am Samstag fand am Sonntag besagter Tag des offenen Denkmals statt. Besucher hatten Gelegenheit, im Laufe des Nachmittags nicht nur Kaffee, Kuchen hinter dem Storchenturm zu genießen, wobei die Siedlergemeinschaft hinter dem Storchenturm das Bewirtungsteam stellte. Für ansprechende musikalische Unterhaltung sorgte bei dieser Gelegenheit das Alphorn-Bläser-Ensemble des Musikvereins. Jeweils zur vollen Stunde fanden hier Führungen statt, mit Professor Dieter Geuenich, der die Geschichte und Architektur der ältesten Denzlinger Kirche St. Michael („Storchenturm“) erläuterte. Daniel Böhler zeigte die Bilder und Fresken des Denzlinger Künstlers Theodor Zeller. Geöffnet war im Laufe des Sonntagnachmittags auch die Museumsscheune mit ständiger Filmvorführung sowie die Otto-Raupp-Stube im Heimethues.