„Die größte Überraschung war für mich Matthias Reim“

Für KAROevents-Chef Christoph Römmler hat beim I EM MUSIC 2019 „alles gepasst“

Auf dem Emmendinger Schlossplatz fand von Freitag bis Sonntag das I EM MUSIC-Festival statt. Insgesamt 11.000 Gäste besuchten die drei Konzerte von Mark Forster, Matthias Reim und Michael Patrick Kelly. ET-Redakteur Daniel Gorzalka hat sich im Nachgang mit Christoph Römmler, Chef der Veranstaltungsagentur „KAROevents“, unterhalten.

Christoph, wie lautet dein Fazit für das I EM MUSIC 2019?

„Es war ein Event, bei dem alles gepasst hat. Wir hatten insgesamt 11.000 Besucher. Das Wetter war an allen drei Abenden perfekt. Diesmal mussten wir nicht ständig auf die Wetter-App gucken. Am Einlass lief alles reibungslos. Auch die Künstler und das Publikum waren toll. Es gab überhaupt gar keine Beschwerden. Und der Schlossplatz hat einfach eine tolle Atmosphäre.

Wie waren aus deiner Sicht die Künstler?

„Wir haben auch in diesem Jahr darauf geachtet, dass die Mischung stimmt. Bei Mark Forster war klar, dass er eine großartige Show abliefern wird. Hier waren vor allem junge Leute. Im Vorfeld für das Konzert hatten wir 1.000 ermäßigte Karten an Kinder verkauft. Die große Überraschung war für mich aber Matthias Reim. Ich hatte schon im Vorfeld gesagt, dass man ihn nicht einfach in die Schlagerecke tun soll. Dass er am Samstag aber eine derartige Rockshow abliefern würde, hätte auch ich nicht erwartet. Er hat zwei Stunden voll durchgepowert.

Und Michael Patrick Kelly?

Bei diesem Konzert kamen unglaublich viele Besucher von weit her. Die Hotels in der Stadt konnten sich über viele Übernachtungen freuen. Als Beispiel nenne ich hier eine Gruppe aus der Schweiz, die schon am Samstag anreiste und den ganzen Tag vor der katholischen Kirche verbrachte. Ich habe ihnen gesagt, dass das Kelly-Konzert erst am Sonntag stattfindet. Da sei ihnen klar, haben sie geantwortet. Sie wollten beim Konzert halt ganz vorne und in der Mitte stehen.

Wie viel haben die Künstler von Emmendingen mitgekriegt?

In der Vergangenheit gab es immer wieder Künstler, die erst kurz vor dem Gig angereist sind, abgeliefert haben und sich dann gleich wieder verabschiedet haben. Am Wochenende war das nicht der Fall. Alle drei Künstler kamen schon am Nachmittag mit ihrem Nightliner an und verbrachten die Zeit vor den Gigs mit ihrer Crew auf dem Festivalgelände. Die Jungs waren alle sehr entspannt. Es herrschte eine wirklich angenehme Atmosphäre.

Es wird also auch 2020 ein I EM MUSIC geben.

Ja klar, mit The Boss Hoss haben wir vor einem Monat schon den ersten Act bekannt gegeben. Der Vorverkauf läuft. Schon jetzt haben wir 1.500 Tickets abgesetzt. An weiteren Künstlern sind wir dran. Spruchreif ist davon allerdings noch nichts. Ich kann nur eins sagen: wenn das klappt, könnte es eines der schönsten Festivals in der bisherigen I EM MUSIC-Geschichte werden.