Neue Züge für die S-Bahn

Wenn die S-Bahn wieder fährt, gehen ganz neue Züge an den Start, die jetzt vorgestellt wurden

Alle Fahrzeuge sind mit einem kostenfreien Internet-Zugang über WLAN und Steckdosen ausgestattet. Sie ersetzen sowohl die Stadler-Triebwagen der SWEG als auch die roten Doppelstöcker, die vielfach auch unter dem Namen Mappus-Garnitur bekannt sind, weil der damalige baden-württembergische Ministerpräsident den Einsatz der alten Waggons im Regionalverkehr akzeptiert hatte. Die Dreiteiler sind mit 164 Sitzplätzen und 24 Fahrradstellplätzen und die Vierteiler mit 249 Sitzplätzen und 35 Fahrradstellplätzen sowie jeweils zwei Rollstuhlplätze ausgestattet. 


Die neuen Fahrzeuge verbrauchen dank ihres neuen Antriebskonzeptes etwa 30 Prozent weniger Strom als die bislang eingesetzten Garnituren. Sie haben eine Nennleistung von 2.900 kW, acht angetriebene Achsen und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Der Bereich der Höllentalbahn zwischen Freiburg und Hinterzarten überwindet insgesamt 600 Höhenmeter und ist mit einer Steigung von bis zu 57 Prozent die steilste Hauptbahnstrecke in Deutschland.


Am vergangenen Mittwoch stand in Titisee ein ET1440 im Rahmen der Sommertour des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann für eine Sonderfahrt nach Freiburg bereit. Auf der erst kürzlich ausgebauten Strecke zwischen Titisee und Freiburg fahren die neuen Elektrotriebwagen deutlich leiser als die alten Doppelstöcker. Das Einzige, was so manchen Fahrgast irritiert ist das schrille Pfeifgeräusch beim Öffnen und Schließen der Türen. Dies beruht jedoch auf den sogenannten Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI). Diese EU-Vorschrift aus dem Jahr 2007 regelt die Anforderungen an die Barrierefreiheit im Schienenverkehr. Blinde sollen die Türöffnungen besser hören können. Laut Vorschrift darf der Schalldruckpegel bei 70 Dezibel (dB) liegen. 
Auch wenn die Technik neu und bestens gewartet ist, kann es immer zu unerwarteten Schadensfällen kommen. Und da hat die Bahn in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg als Auftraggeber für den Regionalverkehr vorgesorgt und hält zwei Zuggarnituren sowie das entsprechende Personal in Bereitschaft, um Ausfälle möglichst schnell auffangen zu können. Dr. Christoph JehleWeitere Informationen unter: www.bahn.de/breisgau-ost-west

Alle Fahrzeuge sind mit einem kostenfreien Internet-Zugang über WLAN und Steckdosen ausgestattet. Sie ersetzen sowohl die Stadler-Triebwagen der SWEG als auch die roten Doppelstöcker, die vielfach auch unter dem Namen Mappus-Garnitur bekannt sind, weil der damalige baden-württembergische Ministerpräsident den Einsatz der alten Waggons im Regionalverkehr akzeptiert hatte. Die Dreiteiler sind mit 164 Sitzplätzen und 24 Fahrradstellplätzen und die Vierteiler mit 249 Sitzplätzen und 35 Fahrradstellplätzen sowie jeweils zwei Rollstuhlplätze ausgestattet. 
Die neuen Fahrzeuge verbrauchen dank ihres neuen Antriebskonzeptes etwa 30 Prozent weniger Strom als die bislang eingesetzten Garnituren. Sie haben eine Nennleistung von 2.900 kW, acht angetriebene Achsen und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Der Bereich der Höllentalbahn zwischen Freiburg und Hinterzarten überwindet insgesamt 600 Höhenmeter und ist mit einer Steigung von bis zu 57 Prozent die steilste Hauptbahnstrecke in Deutschland.
Am vergangenen Mittwoch stand in Titisee ein ET1440 im Rahmen der Sommertour des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann für eine Sonderfahrt nach Freiburg bereit. Auf der erst kürzlich ausgebauten Strecke zwischen Titisee und Freiburg fahren die neuen Elektrotriebwagen deutlich leiser als die alten Doppelstöcker. Das Einzige, was so manchen Fahrgast irritiert ist das schrille Pfeifgeräusch beim Öffnen und Schließen der Türen. Dies beruht jedoch auf den sogenannten Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI). Diese EU-Vorschrift aus dem Jahr 2007 regelt die Anforderungen an die Barrierefreiheit im Schienenverkehr. Blinde sollen die Türöffnungen besser hören können. Laut Vorschrift darf der Schalldruckpegel bei 70 Dezibel (dB) liegen. 
Auch wenn die Technik neu und bestens gewartet ist, kann es immer zu unerwarteten Schadensfällen kommen. Und da hat die Bahn in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg als Auftraggeber für den Regionalverkehr vorgesorgt und hält zwei Zuggarnituren sowie das entsprechende Personal in Bereitschaft, um Ausfälle möglichst schnell auffangen zu können. Dr. Christoph JehleWeitere Informationen unter: www.bahn.de/breisgau-ost-west