Heimat-Empfang für Fritz Keller

Großer Bahnhof für den neuen DFB-Präsidenten in Vogtsburg

Die Region zeigt sich eng verbunden mit dem neuen Präsidenten des Deutschen Fußballbundes (DFB) Fritz Keller. Ein weiterer Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Vogtsburg sowie ein Empfang dokumentierten dies.

Der 62-jährige Fritz Keller aus Oberbergen wurde jüngst zum 13. Präsidenten des DFB gewählt. Das Interesse an ihm setzte sich mit einem Empfang der Stadt Vogtsburg kürzlich fort. Vertreter aus Sport, Politik, Wirtschaft, Weinbau, Gastronomie, Gemeinde wie dem Freundes- und Familienkreis waren gekommen, um „ihrem Fritz“ zu gratulieren. 
Stehende Ovationen gab es für Fritz Keller schon beim Betreten der Oberbergener „Präsidenten-Halle“, wo ihm die Winzerkapelle Oberbergen das Badnerlied dedizierte. Bürgermeister Benjamin Bohn wie weitere Gastredner gratulierten Keller zu seiner Wahl. Mit ihm habe die Region einen wichtigen Werbeträger gewonnen,  unterstrich Bohn und sagte weiter: „Keller lebt die Bodenständigkeit zwischen Bundesligastadien und der Heimat.“ 

Glückwünsche gab es auch aus dem Vogtsburger Stadtteil Oberbergen; sie kamen von der Winzerkapelle unter Dirigent Siegfried Rappenecker, des Weiteren von Patricia Schätzle sowie Ortsvorsteher Udo Beck. Badens Weinbaupräsident Kilian Schneider und Bereichsweinprinzessin Lea Tritschler übermittelten ebenfalls Glückwünsche. Letztlich verbinde Fußball wie der Wein Emotionen, Leidenschaft und Lebensfreude. Beim Fußball und dem Wein, so stellte Kilian Schneider fest, kämen die Menschen zusammen, könnten abschalten und auch Freundschaften finden. Doch ohne das Organisieren dieser Bereiche ginge es nicht, deshalb sei Keller der richtige Mann an der richtigen Stelle in diesem neuen Amt. Gleiches unterstrich auch der Vertreter des regionalen Hotel- und Gaststättenverbandes, Peter Erhardt, der für die regionalen Wirtekollegen gratulierte und Keller eine Zange überrreichte – als Symbol für das Zupacken und einen guten Schnitt.

Keller zollte „meiner Heimat den Dank für vieles“. Fundament für sein Leben und Engagement sei letztlich Oberbergen gewesen, wo er aufgewachsen sei. Hier würden die Menschen zusammenstehen und auch Spaß am Leben haben. Eines der größten Geschenke des Abends sei beispielsweise die jüngst gegründete Spielgemeinschaft der Vogtsburger Fußballvereine im Nachwuchsbereich gewesen. Für diese Kooperative für die nächste Generation habe er sich eingesetzt und für die Zukunft letztlich den fußballerischen Weg aufzeigen können. Im Denken über Generation hinweg gehören letztlich auch der Sport, Kultur und die Kunst zusammen.