Der Ortsteil kann sich glücklich schätzen

Zwei neue Tempo 30-Abschnitte werden mit 22 Schildern gekennzeichnet

Tutschfelden. Mit den genehmigten Haushaltsmitteln der geplanten Maßnahmen darf sich der Ortsteil glücklich schätzen, dankte Reinhard Roser der Verwaltung. Die Friedhofsgesamtüberplanung fand ebenso Berücksichtigung wie die Sanierung des Fußweges von der Ruländerstraße bis zum Kinderspielplatz.


Auch in den Schörlinsmatten wurden Mittel zur Umgestaltung des dortigen Spielplatzes freigegeben, allerdings ohne Beschaffung von neuem Spielgerät. Während die Generalsanierung der Traminerstraße eine Rückstellung erfuhr, können für 180.000 Euro das Kanalnetz, die Wasserleitung und der Straßenbeleg der Burgunderstraße erneuert werden.

 
Bei der Verkehrsschau, die am 1. Februar durchgeführt wurde, konnte man die Straßenverkehrsbehörde von der Notwendigkeit einer Temporeduzierung überzeugen. Entlang der Kreisstraße 5119 durch den Ortsteil werden beim Sportplatz, Bürgerhaus und Kindergarten sowie an der Elisa-Schule zwei Tempo-30-Strecken vom Straßenverkehrsamt genehmigt. Eine weitere Gefahrenstelle bei der Rathaus-Bushaltestelle ist noch nicht abgeklärt, doch „wir arbeiten daran“, stellte Roser fest. Mit der offiziellen Bekanntgabe fällt gleichzeitig der Startschuss zur Aufstellung der Schilder. Durch die Geschwindigkeitsanpassung werden in Tutschfelden und Wagenstadt 22 Schilder mit Tempo 30 innerörtlicher Einfahrt und Tempo 50 aus dem Ort vonnöten sein. 


Pflege der BlumentrögeDie Pflege der Blumentröge durch den Ort leisten viele Ehrenamtliche das ganze Jahr hindurch. Ortsvorsteher Reinhard Roser bedankte sich für das lebendige, einladende Ortsbild. Ernst Engler, Anette Reichelt, Martina Koßmann, Adolf Kümmerle, Annemarie und Manfred Debald, Thomas Schwarz, Martin Wisser, Alfred Baltes, Otmar Köhler und Ingrid Vonic taten sich hierbei besonders hervor. In Würdigung von ehrenamtlicher Grünschnitt-Pflege des Friedhofes und der Kinderspielplätze wurden Ulrich Staenke, Frank Haag und Marc Held ausgezeichnet. Die umfassende Tätigkeit geht mit einer Aufwandsentschädigung einher. Dieses Pilotprojekt wurde hervorragend angenommen, fand eine hohe Akzeptanz und erntete durchweg Zufriedenheit im ganzen Dorf, stellte Ortsvorsteher Reinhard Roser fest. 
Werner Schnabel