Leitungsteam der Vereinsgemeinschaft Altdorf neu aufgestellt

Michael Andlauer ist der neue Vorsitzender, Michaela Oswald Vize

Altdorf (om). Die Vereinsgemeinschaft hat sich im Rahmen ihrer Hauptversammlung neu aufgestellt. Michael Andlauer wurde zum Vorsitzenden und Michaela Oswald zur Stellvertreterin gewählt.

Das Rechneramt übernimmt Jürgen Schwarz und Ortsvorsteher Andreas Kremer bleibt Schriftführer. In ihren Ämtern als Beiräte wurden Jürgen Guth, Jürgen Rauer und Peter Schneider bestätigt. Michael Biehler hatte bis zur Versammlung die Ämter des Rechners und des Vorsitzenden in Personalunion ausgeübt. Nach 23 Jahren als Vorsitzender ist er jetzt als Altdorfs oberster Vereinsfunktionär ausge-schieden. Ihm galt der Dank der Vereinsvertreter. Eine offizielle Verabschiedung wird noch stattfinden.

Die Hauptversammlung wurde virtuell abgehalten. Fast alle örtlichen Vereine waren durch ihre Vertreter im Onlineaustausch vertreten. Dank der guten Vorbereitung konnten die Regularien der Versammlung inklusive der Wahlen absolut störungsfrei ablaufen. Lange bestand die Absicht, die Sitzung als Präsenzsitzung abzuhalten. Im Warten auf diese Möglichkeit sind mit 2019 und 2020 zwei Berichtsjahre zusammengekommen. Highlight des vergangenen Jahres war die gut besuchte Abschiedsparty zu Beginn der Abrissarbeiten der Münchgrundhalle. Das Dorffest musste wegen Corona abgesagt. Sehr gut kam die Aktion der Vereine an, anstelle der üblichen Ü65-Party, Altdorfs Senioren zum Jahreswechsel mit einem kleinen Geschenk an den Haustüren zu überraschen.

Finanziell gut aufgestellt Rechnungsmäßig musste sich die Versammlung wegen fehlender 2020-Abschlussbuchungen auf das Jahr 2019 begrenzen. Der Abschluss 2020 wird noch nachgeholt. Kassenmäßig ist die Vereinsgemeinschaft gut aufgestellt. Beabsichtigt ist deshalb ein finanzieller Beitrag zur Wunschausstattung der neuen Münchgrundhalle zu leisten.

Der Neubau nahm natürlich einen breiten Raum in der Online-Sitzung ein. Der aktuelle Bauablauf und die planerischen Absichten wurden von Ortsvorsteher Andreas Kremer und dem neuen Chef der Vereinsgemeinschaft Michael Andlauer vorgestellt. „Die Vereinsgemeinschaft ist in das Projekt Hallenneubau über die Bau-kommission gut eingebunden“, bestätigte Andlauer.

Ansonsten tut sich bei den Altdorfer Vereinen derzeit nicht viel. Durch Online-Kontakte versuchen die Vereine, in den Köpfen der Mitgliedern zu bleiben. Im kleinen Rahmen bieten ein paar Vereine virtuelle Angebote an. Ansonsten haben die Vereine keine großen Hoffnungen, noch im ersten Halbjahr in die normalen Vereinsaktivitäten einsteigen zu können. „Anstelle des Dorffestes ist – wenn überhaupt – nur an einen kleinen Ausschank zu denken“, so Andlauer.

Broschüre geplant Der Blick der Vereinsgemeinschaft geht deshalb in die weitere Zukunft. Bis Jahresmitte wollen die Vereine unter der Organisation der Vereinsgemeinschaft ein grafisch ansprechende Broschüre vorlegen. Mit dieser wollen sich die Vereine Interessierten und vor allem Neubürgern vorstellen. Ein paar Ideen stecken schon in den Köpfen der neuen Vorstandschaft – zunächst will man jedoch das Ende der Pandemie abwarten.

Die neue Führungscrew der Vereinsgemeinschaft ist auf jeden Fall hoch motiviert, um das Vereinsleben nach der Pandemie wieder richtig in Fahrt zu bringen.