"Lasst Vernunft walten und bleibt daheim!"

Appell der Narrenzunft Elzach: "Kein Narrentreiben jeglicher Art"

Elzach (mkt). Mit einem eindringlichen Appell wendet sich der Narrenrat der Narrenzunft Elzach an alle Fasnet- und Schuttigbegeisterten: „So schmerzlich das auch ist: Lasst Vernunft walten und bleibt daheim!“, so Zunftmeister Armin Becherer.

„Wir wollen nochmals an die Vernunft aller appellieren und nachdrücklich dazu aufrufen, die Schuttig- und Rägemollianzüge sowie die Maschkelekleider dieses Jahr im Schrank zu lassen und von Narrentreiben jeglicher Art abzusehen“, heißt es in einer Presseveröffentlichung der Narrenzunft Elzach. Dieser Appell richte sich nicht nur an den organisierten Teil der Fasnet, sondern vor allem auch an alle, die vielleicht mit dem Gedanken liebäugeln, sich zu privaten Zusammenkünften zu treffen.

Dieser für die Narrenzunft Elzach „schmerzliche Schritt“ sei „notwendig, da der Schutz der Gesundheit aller Vorrang hat vor dem närrischen Treiben“. Vergleiche mit der Notfasnet 1991 oder der sogenannten „Revolutionsfasnet“ 1920 seien nicht angebracht.

Trotz dieser in der langen Elzacher „Fasnet“-Geschichte bisher beispiellosen Einschränkungen solle aber wenigstens ein klein wenig närrisches Flair im „Städtli“ herrschen: „Schuttigfahnen und Fasnetdekorationen dürfen gerne gezeigt werden“, heißt es in der Mitteilung.