Hoffen auf eine baldige Besserung

Tourismusbranche wartet auf Besucherinnen und Besucher sowie auf Inzidenzzahlen, die Veranstaltungen ermöglichen

Heitersheim/Neuenburg/Sulzburg. Die Situation des Tourismus ist in Corona-Zeiten alles andere als gut. Deswegen hat sich der ReblandKurier bei Tourismusinformationen und Städten umgehört, wie die derzeitigen Lage ist.

In den Tourismusinformationen von Heitersheim, Neuenburg und Sulzburg gehen derzeit keine Anfragen von Tagestouristen ein. In Sulzburg gibt es vor allem Anfragen für den Sommer und die Herbstzeit. 
Die Touristen, die in die drei Städte kommen, sind meistens aus der Region oder aus anderen Teilen Baden-Württembergs. In Neuenburg machen zudem Personen Halt oder übernachten dort, wenn sie auf der Durchreise auf der Nord-Süd-Achse sind, dies sind auch viel  Geschäftsreisende. 
Alle drei Tourismusinformationen empfehlen ihren Gästen Aktivitäten unter freiem Himmel. In Sulzburg wird auf das Wanderwegenetz und die Mountainbike-Trails verwiesen, in Heitersheim auf die Villa urbana sowie auf  Wanderwege wie den Weinpanorama-Weg oder Radwege wie den badischen Weinradweg oder den Oberrhein-Römerradweg.
In allen drei Städten mussten bisher noch keine Bewirtungs- oder Beherbergungsbetriebe aufgrund von Corona schließen. Die Betriebe in Sulzburg haben eine Nische etwa auf dem Wochenmarkt oder im Bereich „to go“ gefunden. Alternative Veranstaltungen konnten bisher leider nirgends stattfinden.
Pläne für den Sommer, falls sich die Situation bis dahin verbessert, gibt es in allen drei Städten. In Heitersheim ist man allerdings noch etwas vorsichtig, da  alles von aktuellen Inzidenzzahlen und Corona- Verordnungen abhängt. Sulzburg plant, wenn es die Situation zulässt, etwa den Kunsthandwerkermarkt oder den Tag des offenen Ateliers. Für Neuenburg gibt es noch keinen speziellen Plan. „In Neuenburg am Rhein wird grundsätzlich gerne und viel gefeiert, sämtliche Veranstaltungen sind in der Pipeline und harren der Dinge“, so Martin Bächler von der Stadt Neuenburg. Geplant ist dort als erste Veranstaltung am 3. Oktober ein verkaufsoffener Feiertag mit Kartoffelmarkt und ein Kartenvorverkaufsopening für die Landesgartenschau 2022.
Überall fehlen die Touristen, sowohl die Tagestouristen aus dem angrenzenden Frankreich und der Schweiz als auch die Touristen, die länger vor Ort bleiben. „Es bleibt abschließend nur die Hoffnung, dass die Politiker in Zukunft auch die Beherbergungsbetriebe in den Fokus nehmen um Schlimmeres zu vermeiden, da auch in Sulzburg sonst einige Betriebe in Schwierigkeiten kommen würden“, meint Thomas Fuchs vom Bürgerbüro und der Touristinfo in Sulzburg. Michael Maier