Barbara Ambs stellt in der Galerie aus

„Nur ein Wimpernschlag“: Gut besuchte Vernissage im Alten Rathaus

Denzlingen (hg). Zur Vernissage mit Werken von Barbara Ambs lud der Denzlinger Kulturkreis (dk) am vergangenen Freitag in die Galerie im Alten Rathaus ein. Kunsthistorikerin Katja Weeke gab einige Erläuterungen zum Schaffen der Künstlerin. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte das Akkordeon-Ensemble „Variabile“ der Musikschule Freiburg unter der Leitung von Volker Rausenberge.

Denzlingen (hg). Zur Vernissage mit Werken von Barbara Ambs lud der Denzlinger Kulturkreis (dk) am vergangenen Freitag in die Galerie im Alten Rathaus ein. Kunsthistorikerin Katja Weeke gab einige Erläuterungen zum Schaffen der Künstlerin. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte das Akkordeon-Ensemble „Variabile“ der Musikschule Freiburg unter der Leitung von Volker Rausenberge.
Nach einem kurzen Grußwort der Vorsitzenden der Sparte Bildende Kunst des dk, Brigitte Liebel, die die Künstlerin vorstellte und den Helfern aus den Reihen des dk bei den vorbereitenden Arbeiten der Ausstellung dankte, gab sie das Wort an Katja Weeke, die als Kunsthistorikerin einige Anmerkungen zum künstlerischen Schaffen von Barbara Ambs machte.
„Nur einen Wimpernschlag“ lautet der Titel der Ausstellung, die bis zum 28. Juli zu sehen sein wird, und zwar jeweils samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Die Künstlerin lebt in Freiburg und studierte an der Europäischen Kunstakademie in Trier Malerei. Durch zahlreiche Gruppen und Einzelausstellungen ist sie über die Region Freiburgs hinaus bekannt. Katja Weeke gab einige wesentliche Hinweise zu den meist großformatig dargestellten Werken der Künstlerin, die mit unterschiedlichen Techniken arbeitet, in der Regel auf Leinwand mit Tusche und Acryl. Der „Augenblick“ könne „bleibende Erinnerungen schenken“, wie Katja Weeke zu den Bildern anmerkte. Überwiegend zeigt die Künstlerin „melancholische Studien“, oft von „poetischer Tristesse“, wobei immer wieder auch Witz und Humor hervorleuchten, ja sogar überwiegen. Nur einen Augenblick hätten sich die „Augen hinter den Lidern ausgeruht“.
Oft werden Portraits oder Mensch-Tier-Paare auf abstrakten Farbflächen komponiert. Die Bilder wirken wie „Traumsequenzen oder Illustrationen einer märchenhaften Erzählung“. Der Betrachter werde in eine „märchenhafte Bilderwelt“ geführt. Leuchtende Orange-Töne prägen die großformatigen Bilder, wobei oft kühles Blau dazu kontrastiert. Die Beziehung von Mensch und Tier durchziehen das Oeuvre der Künstlerin. Dabei wirken die von ihr dargestellten Fantasie-Tiere nie bedrohlich, sondern eher harmlos und lieblich, aber oft auch rätselhaft. Kleinformatige Bilder stellt Barbara Ambs auch aus. Im dritten Raum der Galerie sind mehrere von der Größe einer Postkarte zu finden. Dabei bilden diese in ihrer Zusammenstellung einen eigenen thematischen Schwerpunkt. Oft sind ihre kleinformatigen Bilder aber nur eine Vorstufe oder „Inspirationsquelle“ zu ihren großen Werken. Zwölf Stunden sei sie dabei täglich in ihrem Freiburger Atelier bei der Arbeit, die von ihr gelegentlich durchaus auch seelisch und körperlich anstrengend erfahren werde.
Abschließend dankte Brigitte Liebel der Kommune für die Bereitstellung der Galerie-Räume und lud die zahlreich erschienenen Vernissage-Besucher namens des dk zu einem Umtrunk ein.
Barbara Ambs stellt in der Galerie aus„Nur ein Wimpernschlag“: Gut besuchte Vernissage im Alten Rathaus