Schmökern, Bummeln, Kaufen und Genießen

Der Endinger Büchermarkt lockte wieder unzählige Besucher ins Städtli

Endingen (vj). Eine hochsommerliche Hitzewelle bremste zwar den ganz großen Besucheransturm aus, dennoch erwiesen sich der 14. Endinger Büchermarkt und der zweite verkaufsoffene Sonntag der G & H Endingen wieder als beachtliche Imageträger.

Den Tag über flanierten Tausende durch die Altstadt, vom Torli über die Haupt-, Dielenmarkt- und Kaplaneistraße über Markt- und Lindenplatz auf der Suche nach Speziellem im großen literarischen Angebot oder einfach zum Bummeln, Schmökern, Ratschemn, Handeln und Kaufen. Umlagert waren insbesondere Aussteller, die die sengenden Sonnenstrahlen mit großer Bedachung in Schach hielten oder andere, die an schattigen Straßenplätzen ihre gedruckten Schätze anboten.

Viele unter ihnen waren auf bestimmte Abnehmergruppen eingestellt. Nahezu gigantisch war die Vielfalt an Büchern mit Romanen, Krimis, Thrillern, Science-Fiction-Ausgaben, Bestsellern. Vom Kinder- und Jugend- bis zum Sach- und Kochbuch war alles vertreten. Dickleibige Lexika waren ebenso zu haben wie historische Post- und Landkarten, alte Zeitungen und nicht zuletzt CDs, DVDs und Schellack-Platten. Vor allem bei den Vinylanbietern war ein starker Zuwachs zu verzeichnen. Ein Händler etwa, der Welthits der englischen Pilzköpfe auf drei Meter Standfläche anbot, verzeichnete reißenden Absatz.

Kunden, die sich beim verkaufsoffenen Sonntag dem Einzelhandel der G & H zuwandten, kamen zu entspanntem Einklaufen in gut mit Klimaanlagen ausgestatteten Geschäften. Als Renner erwiesen sich besonders leichte Sommerkleidung, Sport-, Freizeit- und Badeartikel, aber auch Lederwaren, Schmuck, Uhren, Spielzeug und mehr, berichtete G & H-Vorsitzender Ingo Fuchs.

Auch die Gastronomiebetriebe zogen ein positives Fazit. Ständig umlagert waren die Orte, an denen Bands und Alleinunterhalter trotz schweißtreibender Temperaturen die Zuschauer immer wieder zu Beifallsstürmen hinrissen. Der reibungslose Verlauf der Großveranstaltung, so ließen sich die Organisatoren vernehmen, war auch der tatkräftigen Unterstützung durch Stadt und Bauhof zu verdanken. Mitarbeiter des Bauhofes hatten wieder die Marktstände auf- und abgebaut, unzählige Verkehrs-, Park- und Umleitungsschilder aufgestellt sowie Fluchtwege gekennzeichnet. Vielerlei Maßnahmen also, die in der Regel im Geschehen der Veranstaltung nicht bewusst wahrgenommen werden und eben dadurch ihre Effektivität beweisen.