Erste Projekte schon 2022

Gemeinderat Gottenheim: Gemeindeentwicklungskonzept und Förderantrag verabschiedet

Gottenheim. Im Gemeindeentwicklungskonzept „Zukunft Gottenheim“, das am Donnerstag, 25. November, vom Gottenheimer Gemeinderat  einstimmig angenommen wurde, sind die Ziele und Aufgaben für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre definiert. Zudem ist das Konzept die Grundlage für einen städtebaulichen Förderantrag, der ebenfalls in der Sitzung vorgestellt und einstimmig befürwortet wurde.

Seit mehr als einem Jahr beschäftigt das Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) den Bürgermeister, die Gemeindeverwaltung, den Gemeinderat und auch interessierte Bürgerinnen und Bürger. Start des Prozesses, der von der KommunalKonzept Sanierungsgesellschaft mbH begleitet wurde, war ein Workshop von  Gemeinderat und Verwaltung im Juli 2020. Es folgte im Oktober 2020 eine Bürgerbefragung, die wegen der Corona-Pandemie vorwiegend digital durchgeführt wurde. Erfreulich viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit, ihre  Ideen einzubringen, so wurden 531 Fragebogen ausgefüllt, ein Rücklauf von 24,5 Prozent der wahlberechtigten Gottenheimer. 
Im Herbst dieses Jahres wurden die Ergebnisse der Online-Befragung in  Bürgerworkshops zu verschiedenen Themen diskutiert. Bei einer Ortsrallye konnten  auch Kinder ihre  Wünsche für die Zukunft von Gottenheim einbringen. 
Nun stellte Matthias Weber von KommunalKonzept das Gemeindeentwicklungskonzept, das ausgearbeitet den Gemeinderäten vorlag, im Gemeinderat vor. Zudem erläuterte Weber ein ebenfalls ausgearbeitetes sogenanntes Gebietsbezogenes, integriertes, städtebauliches Entwicklungskonzept (GISEK), das als Handlungsgrundlage für die Anträge zur Städtebauförderung dienen soll. Beide Konzepte wurden vom Gemeinderat einstimmig beschlossen, beziehungsweise zur Kenntnis genommen. Weber erläuterte auch einen Aktionsplan für geplante Maßnahmen in den verschiedenen Handlungsfeldern wie etwa Verkehr, soziale Infrastruktur oder städtebauliche Entwicklung. 
„Es ist gut, dass wir uns so viel Zeit gelassen haben“, erklärte Bürgermeister Christian Riesterer, der den Gemeinderäten und den Bürgern für ihre Beteiligung dankte. Ursprünglich habe man schon Ende 2020 das Entwicklungskonzept fertigstellen wollen, doch man habe gemerkt, dass für ein schlüssiges Konzept mehr Zeit benötigt werde. „Das Gemeindeentwicklungskonzept bietet viele Chancen“, sagte Riesterer. Schon im nächsten Jahr soll mit den ersten Projekten, die aus dem Konzept abgeleitet werden, begonnen werden. Marianne Ambs