Stärkung des Radverkehrs

Neues Verkehrskonzept und Bürgerbeteiligungsverfahren für Heitersheim

Heitersheim. Vor einem Jahr wurde das Ingenieurbüro Fichtner mit der Erstellung des Verkehrskonzepts beauftragt. Schwerpunkt sollte dabei die Stärkung des Radverkehrs sowie die Optimierung des Knotenpunkts Eisenbahnstraße / Uhlandstraße / Raiffeisenstraße sein.

Aber auch andere Punkte in Heitersheim und Gallenweiler wurden geprüft und sollen optimiert werden. In der jüngsten Sitzung stellte Florian Krentel die neuesten Pläne vor. Es wurde geprüft, inwieweit der Radverkehr in Heitersheim gestärkt und die Infrastruktur für den Radverkehr ausgebaut werden kann. In die Planungen ist mit einzubeziehen, dass von Freiburg nach Müllheim eine Radschnellverbindung geplant ist. Diese soll entlang der B3 verlaufen und betrifft damit auch die Ortsdurchfahrt Heitersheim samt der beiden Kreisverkehre. Der Radweg soll dort auf östlicher Seite entlang führen. Die Straße zwischen den Kreisverkehren müsste stellenweise verengt werden, damit dort ein zusätzlicher Radweg Platz hat. Dies sahen einige Stadträte kritisch. Schon jetzt hätten größere LKW´s  dort ein Problem und es ginge sehr eng zu. Für die Querungen der Kreisverkehre gibt es verschiedene Vorschläge. Ebenso für die Verbindung von der B3 zum Bahnhof. So könne man beispielsweise aus der Bahnhofstraße eine Fahrradstraße machen. Dies bedeutet, dass der Radverkehr dort Vorrang habe. PKW´s könnten zugelassen werden, aber nur 30 km/h fahren.  Ein weiterer Vorschlag ist, südlich entlang des Sulzbachs einen Radweg zu bauen. Dieser könnte dann in der Unterführung im Kreisverkehr an der B3 münden und die Innenstadt wäre über die Poststraße angebunden, alternativ über die Straße „Im Stühlinger“. Für die Johanniterstraße gibt es ebenfalls Planungen genauso wie für die Querung auf der K4941 nach Gallenweiler oder für eine Querung an der Einfahrt zu den Sportplätzen und Schwimmbad. Schon lange wird eine Veränderung des Knotenpunktes Eisenbahnstraße/Uhlandstraße/Raiffeisenstraße gefordert, der nicht nur unübersichtlich und gefährlich, sondern in Stoßzeiten vollkommen überlastet ist. Ein Vorschlag der Planer ist es, die Eisenbahnstraße im Bereich zwischen der Hachberg- und Uhlandstraße zur Einbahnstraße zu machen. Nachteil wäre, dass sich der Verkehr verlagert und die  Autofahrer sich Schleichwege durch Nebenstraßen suchen. Für diese und weitere Maßnahmenvorschläge wird es ein Bürgerbeteiligungsverfahren geben. Dort können die Bürger die Vorschläge ergänzen oder neue Vorschläge anbringen. Nach einer fachlichen Prüfung wird dann ein endgültiges Verkehrskonzept erstellt, über das der Gemeinderat dann zu entscheiden hat. Yvonne Krzikowsky