Tradition und Moderne unter einem Dach

Febon blickt auf 160 Jahre bewegte Firmengeschichte zurück - Festwoche mit tollen Angeboten

Handwerkstradition und Moderne, vereint unter einem Dach, stets kundenorientiert und individuell angepasst – dafür steht Febon. Das Traditionshaus in der Endinger Hauptstraße gehört zum Stadtbild wie das Torli. In diesem Jahr feiert es bereits seinen 160. Geburtstag.

Die Erfolgsgeschichte begann 1859 mit dem Ettenheimer Uhrmachermeister Xaver Blank. Er bekam damals die Genehmigung des Endinger Stadtrates, sich mit einem Geschäft für Uhren, Schmuck, optische Waren und Brillen im Städtli niederzulassen. „Eine Kopie des Stadtratsprotokolls von damals haben wir heute noch“, berichtet Sebastian Wagner stolz. 1883 tritt Ernst August Febon eine Lehre bei Blank an. Nach der Walz heiratet er 1892 Blanks älteste Tochter und übernimmt das Geschäft seines Schwiegervaters. Auch Sohn Ernst Febon geht beim Vater in die Lehre. Nach dem Krieg legt er 1919 die Meisterprüfung ab und führt danach gemeinsam mit seinem Vater das Geschäft. Nach dem Tod von Ernst August Febon im Jahr 1930 werden 1931 durch einen Umbau Werkstatt und Verkaufsraum vergrößert. Die schweren Kriegs- und Nachkriegsjahre übersteht der Betrieb dank des großen gemeinsamen Bemühens der ganzen Familie – auch die drei Töchter, unter ihnen Magda Febon, arbeiten im elterlichen Geschäft mit. 1959, pünktlich zum hundertjährigen Geschäftsjubiläum wird in Zeiten des Wirtschaftswunders erneut umgebaut, vergrößert und modernisiert.

1962 heiratet Magda Febon den gebürtigen Endinger Richard Wagner – ein Glücksgriff auch fürs Geschäft. Denn Wagner ist nicht nur Großhandelskaufmann, sondern auch gelernter Uhrmacher und Augenoptikermeister. 1972 übernimmt das Ehepaar nach dem Tod von Ernst Febon das Geschäft. In unmittelbarer Nähe des bisherigen Geschäfts- und Wohnhauses im Ortskern von Endingen entsteht 1976 das heutige Geschäftshaus. An der Stelle des Stammhauses entsteht 1986 ein Neubau. Im gleichen Jahr wird die Kaiserstühler Goldschmiede eröffnet.

Mit Sebastian Wagner, dem Neffen von Magda und Richard Wagner, wächst damals bereits die fünfte Generation im Familienbetrieb auf. „Für mich stand schon früh fest, dass ich in die Fußstapfen meines Onkels und meiner Tante treten wollte“ erklärt er. Nach der Ausbildung zum Augenoptiker studiert er und erlangt schließlich die Abschlüsse zum Diplom- Ingenieur für Augenoptik und „Master of Science for Vision Science and Business“. 2002 tritt Sebastian Wagner im Rahmen der Umfirmierung zur Ernst Febon GmbH & Co. KG als Geschäftsführer in den Familienbetrieb ein. Auch seine Frau Alissa Wagner absolvierte einst ihre Ausbildung bei Febon. Nach weiteren beruflichen Stationen, unter anderem bei anderen Juwelierbetrieben eröffnet 2009 unter ihrer Leitung das ebenfalls zu Febon gehörende Fachgeschäft für Trau- und Verlobungsringe „Die Glücksschmiede“.

Mit der Erweiterung der augenoptischen Abteilung 2016 entsteht mit einem vollkommen neuen Optometrie-Bereich für Seh-Analysen und Kontaktlinsenanpassung die neueste Ergänzung im Febon-Portfolio.

Mehr zum Jubiläum und der Festwoche mit tollen angeboten gibt es in unserer Printausgabe sowie im E-Paper.