Elzacher Vorzeigeobjekt nimmt langsam Gestalt an

Sauter-Areal: Tiefbauarbeiten abgeschlossen und neue Straße übergeben

Elzach (db). Das Elzacher „Sauter Areal“ im Bereich des Grünschnittplatzes ist um einen weiteren Entwicklungsschritt reicher. Letzte Woche wurden die Tiefbauarbeiten abgeschlossen und die neu erschlossene Straße (Weilertal Straße) bei einem kleinen Festakt offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

„Wir sind stolz auf die fertiggestellte Straße und das attraktive Gebiet mit Hörnlebergblick“, so Investorin Petra Furtner-Althaus (Team Grün).  2019 hatte Alexandra Bosler gemeinsam mit ihrem Mann, Benedict Bosler, den Garten- und Landschaftsbau-Betrieb übernommen, den ihre Eltern, Petra Furtner-Althaus und Andreas Althaus, vor nunmehr 26 Jahren gründeten. Petra Furtner-Althaus und Andreas Althaus betreuen nach wie vor mit viel Herzblut und Überzeugung das ehrgeizige Projekt „Elzacher Sauter Areal“ mit einem Gesamtfläche von ca. 10.000 qm. Furtner-Althaus lobte das „gute Miteinander“ aller Beteiligten und die „wohltuende Stimmung auf der Baustelle“ und erinnerte an den eigens eingerichteten „Corona-Kindergarten“ mit Baustellenblick inmitten des „Sauter-Areals“. Die Stadt Elzach mit dem frisch gebackenen Bürgermeister Roland Tibi und Verbandsbaumeister Tobias Kury hätten immer ein offenes Ohr für ihre Belange gehabt. „Ein schöner und besonderer Tag für Elzach“, feierte Tibi fast schon euphorisch die große Wohnraumerschließung in Top-Lage sowie die Übergabe der neuen Straße.

Kommunales und privates Gemeinschaftsprojekt

Dass private und kommunale Partner Hand in Hand zusammenarbeiten, sei beileibe keine Selbstverständlichkeit und eher selten, unterstrich Tibi; in diesem Fall sei es „sehr gut gelaufen“, wenngleich es einige Hürden zu überwinden gab. Die Ausschreibung für das Rettungszentrum mit Feuerwehr und DRK mit einem Volumen von ca. 6,5 Millionen Euro laufe bereits auf Hochtouren, so der Bürgermeister. Daneben seien der neue kommunale Bauhof, insgesamt etwa 60 Wohneinheiten im Rahmen eines attraktiven Mietwohnungsprojektes geplant und das Gebiet an das Nahwärmenetz der Elzacher Genossenschaft angeschlossen. Die Bebauungsplanänderung wurde erst kürzlich am Ratstisch beschlossen. Diese „tolle und runde Maßnahme“ suche laut Tibi in der Raumschaft „ihresgleichen“, so Tibi. Er lobte vor allem den „großen unternehmerischen Mut“ der Familie Furtner-Althaus in unruhigen Corona-Zeiten und wünschte einen „unfallfreien Bauverlauf“.

30.000 Kubikmeter Material bewegt

Hannes Grafmüller (Geschäftsführer der verantwortlichen Baufirma Grafmüller, Zell a.H.) bedankte sich ebenfalls für das sehr gute Miteinander aller Beteiligten, vor allem mit der Handwerkerfamilie Furtner-Althaus und der Stadt. Insgesamt seien sei Mai 2019 knapp zwei Hektar öffentliche Fläche und 0,8 Hektar private Fläche erschlossen worden (u.a. Abbruch der alten Geschäfts- und Gewächshäuser, Auffüllung des Geländes, Einbau und Anschlüsse der Kanäle, Einbau der Versorgungsleitungen inklusive Fernwärmeleitungen, Erstellung einer Hilfsbrücke). Insgesamt habe man fast 30.000 Kubikmeter Material bewegt und knapp 3.000 qm Asphaltfläche, so Grafmüller, der sein Auftragsvolumen auf knapp eine Million Euro bezifferte.  Die Arbeiten seien kurz vor der Feierstunde final abgenommen worden, so der Bauunternehmer erleichtert. Sein Dank galt auch den beteiligten Handwerkern auf der Baustelle. Alle Arbeiten seien Gott sei Dank ohne Unfälle und Corona-Fälle reibungslos abgelaufen. Vor dem finalen Vesper unter freiem Himmel schnitten alle am Bau Beteiligten (u.a. auch der Vize-Präsident der Handwerkskammer Freiburg, Christof Burger) noch das obligatorische Band zur Übergabe der Straße durch.   Ein guter Tag für Elzach!