"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum"

Neues Musik-Branchenbuchs „Waldkirch klingt gut“ vorgestellt

Waldkirch (db). OB Roman Götzmann, der Leiter der Abteilung Kultur, Gregor Swierczyna, Ideengeber Wolfgang Brommer, Bernhard Wintermantel (beides Vorstände der Waldkircher Orgelstiftung), Ina Gutsch (Layout und Satz, Orgelstiftung) und  Spendengeber Helmut Hummel stellten am letzten Montag im Ratssaal das 161-seitige musikalische Nachschlagewerk „Waldkirch klingt gut“ offiziell vor.

Die insgesamt 161 Seiten des Musik-Branchenbuches (gut 120 Beiträge) stehen zur geballten Information und als Nachschlagewerk allen zur Verfügung, die musikalisch in der Orgelstadt aktiv sind, Musik gerne genießen, Veranstaltungen organisieren oder sich einfach „aus einer Hand“ über das vielfältige musikalische Angebot der „Musikstadt Waldkirch“ informieren möchten. Wegen der Corona-Pandemie hatte sich die Vorstellung von ursprünglich Mai 2020 nunmehr auf September verschoben. Brommer ist indes fest davon überzeugt, dass dieses Nachschlagewerk (2.500 Exemplare) bundesweit in dieser Form und Güte einmalig sei. Er skizzierte den intensiven und aufwendigen Entwicklungs- und Umsetzungsprozess und bedankte sich bei allen Sponsoren sowie der Stadtverwaltung und dem Stadtrat für den gewährten Zuschuss und die Unterstützung. Außerdem bei den beteiligten ehrenamtlichen Autoren sowie bei allen Unterstützern und Helfern der Orgelstiftung und der Stadt.

Hochwertiges Branchenbuch

Es sei ein hochwertiges Nachschlagewerk in gedruckter Form entstanden, welches die gesamte musikalische Vielfalt und Bandbreite in der Orgelstadt auf einen Blick darstelle, so der engagierte Orgelbaumeister. Auch der OB würdigte dieses beeindruckende Gemeinschaftsprojekt der Stadt und der Orgelstiftung und dankte allen Beteiligten für die engagierte Arbeit. Ina Gutsch erläuterte den Bereich Satz und Layout und kam zum Schluss: „Die Gestaltung dieses Nachschlagewerkes hat mir große Freude gemacht“. Swierczyna unterstrich auch als Autor die sehr aufwendige Recherchen-Arbeit und dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und das tolle Miteinander. „Nach Corona“ sei indes auch ein Fest oder ein kleines Festival geplant, um dieses Nachschlagewerk gebührend zu feiern. Wann dies letztendlich sein wird, vermag zum jetzigen Zeitpunkt niemand zu sagen.  Wintermantel betonte auch die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten von Stadt und Orgelstiftung und lobte die „herausragende grafische wie inhaltliche Umsetzung“.  Götzmann sprach ebenfalls von einem „wunderbaren Gemeinschaftswerk“ und schloss sich den vielfältigen Dankesworten an. Für die ehrenamtlichen Autoren wolle man zeitnah ein Helferessen als kleines Dankeschön initiieren.

Kostenlos für alle Musiker und Beteiligten

Das Buch kann ab sofort in der Tourist-Information im Rathaus, im Museum, bei der Orgelstiftung sowie bei der Buchhandlung Augustiniok zum Preis von zehn Euro erworben werden. Alle MusikerInnen, MusikschülerInnen und AutorInnen, die in dem Buch vertreten sind, erhalten ein Exemplar kostenfrei. Online steht das Musik-Branchenbuch unter www.waldkirch-klingt-gut.de allgemein zur Verfügung. Ein Nachdruck sei aus Kostengründen nicht geplant, Online solle das Werk aber stetig aktualisiert werden.

13 Bereiche voller Information

Das Branchenbuch repräsentiert die Musikschaffenden in Waldkirch in 13 Bereichen (u.a. Bands, Chöre, Fasnet, Händler und Dienstleister, Instrumentenbauer, Kirchenmusik, Musikkapellen, Musiklehrer und Musikschule, Musiksolisten, Musik- und Klangtherapien, Musikvereine, Schülerbands, Vereine und Gruppierungen).   Ergänzt wird das Nachschlagewerk durch zehn inspirierende und spannende Beiträge über historische und aktuelle Themen (u.a. Fasnet, Elztalmuseum, Waldkircher Kirchenorgeln, Waldkircher Orgelstiftung und Orgelbauersaal, „Klangwelten im Elztal“, „Klänge und ihre Wirkung“ sowie Internationales Klang- und Orgelfestival). Die beiden im Buch abgedruckten Zitate: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ (Nietzsche) sowie „Musik wäscht die Seele vom Staub des Alltags rein“ könnten das Machwerk und die Unverzichtbarkeit von Musik für die seelische Gesundheit nicht besser und treffender beschreiben.