Tuniberg: Gemeinsamer Flyer für die Umwelt

Ziel verschiedener Bürgerinitiativen ist der Schutz der Kulturlandschaft durch die Verhinderung der Bundesstraße

Breisach-Gündlingen/Gottenheim/Ihringen/Merdingen. Zu Anfang des Jahres haben sich  Bürgerinitiativen aus Gottenheim, Gündlingen, Hochstetten und Merdingen gegen den Weiterbau der B31 West zusammengefunden, um ihre Aktivitäten abzustimmen und zu bündeln. Mit einem gemeinsamen Flugblatt, das vergangene Woche der Presse vorgestellt wurde, treten die Initiativen nun an die Öffentlichkeit.

Auch engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Ihringen, die keiner Bürgerinitiative angehören, sind mit im Boot. Wegen der Corona-Beschränkungen fanden die  Treffen in den letzten Wochen und Monaten fast ausschließlich online statt.
„Nach einer ersten Phase des Zusammenfindens hat das gut geklappt und wir waren sehr produktiv“, so Thomas Barleon von der Gottenheimer Bürgerinitiative  „B31 West - Nein Danke“. Besprochen wurden verschiedene gemeinsame Aktionen – die Idee, gemeinsam öffentliche Veranstaltungen zu organisieren, wurde aber wegen der Pandemie zunächst zurückgestellt.  So konzentrierte man sich darauf, eine einheitliche Marschrichtung festzulegen.„Schnell war man sich über die negativen Auswirkungen des Weiterbaus der Bundesstraße einig. Alle Beteiligten haben das Ziel, die Folgen durch den Bau der B31 West auf der jeweiligen Gemarkung aufzuzeigen und die dramatischen Effekte für die Region Tuniberg und Kaiserstuhl deutlich zu machen“, berichtet Thomas Barleon von den digitalen Treffen. Die übereinstimmenden Ziele und Positionen wurden schließlich in einem gemeinsamen Flyer zusammengefasst, der in einigen Online-Sitzungen formuliert und erarbeitet wurde. Vergangene Woche wurde der Flyer bei einem Treffen am Merdinger Sportplatz der Presse vorgestellt, Ende dieser Woche soll mit der Verteilung an alle Haushalte in den betroffenen Gemeinden zwischen Gottenheim und Breisach begonnen werden. „Das ist die erste gemeinsame Aktion aller BIs der Gemeinden, auf deren Gebiet die B31 verlaufen soll“, freuen sich die Beteiligten, die auf das Interesse der Bürgerinnen und Bürger hoffen und gerne für Informationen und Gespräche zur Verfügung stehen. Marianne Ambs

Weitere Informationen zum Thema gibt es unter anderem unter E-Mail kontakt@b31west-neindanke.de.