Nur das Direktmandat hilft weiter

Kandidatin Diana Stöcker aus Lörrach will für die CDU und den Wahlkreis Lörrach/Müllheim in den Bundestag

Bad Krozingen/Regio.  Diana Stöcker ist  Bürgermeisterin für die Bereiche Soziales, Integration, Kultur, Öffentliche Ordnung und Bürgerdienste in Rheinfelden. Die nächste Sprosse  auf der politischen Karriereleiter soll die 51-Jährige in den Bundestag nach Berlin führen. Dieser Weg führt, wie in der Vergangenheit bei ihrem Vorgänger Armin Schuster, nur über den Gewinn des Direktmandates bei der Bundestagswahl am 26. September.

Vor diesem Hintergrund ist Stöcker seit der für sie überaus erfolgreichen digitalen Nominierungsversammlung der CDU-Kreisverbände Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach im Wahlkampf-Modus. „Endlich sind, wegen der entspannteren Pandemielage,  vor Ort auch wieder persönliche Gespräche möglich“, freut sich die Kandidatin, die zwar weiß, wie wichtig der Bundestrend für das Wahlergebnis wird und dennoch überzeugt davon ist, dass es bei der Erststimme vor allem um eine Persönlichkeitswahl geht. Mit der ihr eigenen Persönlichkeit möchte sie um die Wählerinnen und Wähler werben. Gefragt, was ihre Persönlichkeit ausmache, erzählt die gebürtige Karlsruherin von ihrem Elternhaus: „Von meinem Vater habe ich den Fleiß, die Disziplin und das soziale Engagement für andere. Von meiner Mutter die Offenheit auf andere Menschen zuzugehen.“ Dass sie schon als Unterstufenschülerin  die Schülerzeitung ihres Gymnasiums leitete, zeigt, dass ihr auch Führung irgendwie schon in die Wiege gelegt wurde. Diana Stöcker steht für Werte ein, für Respekt und Toleranz. Das lässt sie konservativ erscheinen, ihr gleichzeitiges Engagement in der Sozialpolitik zeigt, dass sich die Kandidatin eben nicht   so einfach in eine Schublade stecken lässt. Fast könnte man sagen, Diana Stöcker sei  die   personifizierte Volkspartei. Ihren Spitzenkandidaten in Berlin, Armin Laschet, hat sie schätzen gelernt: „Er steht seit 30 Jahren mit beiden Beinen in der Politik, hat einen transparenten Lebenslauf  und hat als ausgeglichener Mensch die Gabe, politische Strömungen miteinander zu verbinden. Dass er ein strukturell schwieriges Bundesland wie NRW nicht nur für die CDU gewonnen hat, sondern schon lange erfolgreich regiert, zeigt, dass Armin Laschet ein guter Kanzlerkandidat für die Christdemokraten ist.“ 
Dass sich diese Erkenntnis mehr und mehr durchsetzt, dass die anfänglich problematischen Zahlen in den Umfragen rapide steigen, stimmt die Kandidatin zuversichtlich. Sie weiß aber genau: „Ich muss hier im Wahlkreis überzeugen, um die Wahl zu gewinnen; darum kämpfe ich.“ Frank Rischmüller