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2022: Gute Vorsätze und mehr

Bekannte Persönlichkeiten aus der Raumschaft plaudern aus dem Nähkästchen

Südlicher Breisgau. Der ReblandKurier hat zum Jahresbeginn bekannte Persönlichkeiten aus der Raumschaft gebeten, ihre guten Vorsätze für das neue Jahr zu offenbaren und auch ihre Erwartungen an 2022 zu formulieren. Hier einige Statements der Befragten.

Joachim Schulz aus Hartheim ist Mitglied der Partyband „Infinity“ und vermisst schmerzlich die Auftritte in der Vergangenheit. Denn die Musik ist ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Er möchte sein altes Leben wieder zurück und wieder Musik machen können. Seine Vorsätze haben sich im Großen und Ganzen zum Vorjahresbeginn nicht geändert. „Abnehmen steht ganz oben auf meiner Liste, einige Kilos bin ich bereits losgeworden, aber es fehlen immer noch welche, so dass ich mich wieder wohl fühlen kann. Auch möchte ich mehr Sport machen und im Rheinwald laufen und die Natur genießen!“ 
Bad Krozingens Kurdirektor Rolf Rubsamen verrät: „Ich möchte im neuen Jahr unbedingt mein Rückentraining intensivieren und wieder mehr Rennrad fahren. Beides sollte pandemieunabhängig möglich sein“, so Rubsamen zum Thema gute Vorsätze. Bei den Erwartungen an das neue Jahr gibt sich der Geschäftsführer der Kur- und Bädergesellschaft gelassen: „Januar und Februar werden angesichts der vierten Corona-Welle schwierig werden. Ab März hoffe ich dann auf auf einen  südbadentypischen frühen Einzug des Frühjahrs mit viel Sonne und schnell steigenden Temperaturen, sodass man auch in der Pandemie viel an der frischen Luft unternehmen kann. Im Sommer sollte es uns dann möglich sein, ein tolles Open Air im Park zu durchzuführen.“
„Mit den Vorsätzen ist das so ein Problem“, schmunzelt Helmut Zimmermann, (Un-)Ruheständler  und  Bürgermeister-Stellvertreter  aus Staufen. „Ich bin sehr dankbar, dass es uns sehr gut geht und möchte gerne weiter meinen Beitrag für mein Umfeld – Familie, Freunde, Mitmenschen, Bürger unserer Stadt – dazu leisten. Die letzten zwei  Jahren waren nun geprägt durch die Pandemie. Zunächst hoffe ich, dass wir gemeinsam bald wieder zu einem sogenannten normalen Leben zurückkehren können. Ich hoffe, dass unsere Stadt auch weiterhin so attraktiv und liebenswert bleibt, formuliert Zimmermann.“
„Dieses Jahr habe ich darauf verzichtet, mir etwas Bestimmtes vorzunehmen, weil sich immer herausgestellt hat, dass die Halbwertzeit solcher Vorsätze überschaubar ist“, verrät Heinrich Hecker, engagierter Mitarbeiter im Arbeitskreis Klimaschutz der Stadt   Staufen.  „Im Nachhinein ist man dann desillusioniert, wenn es wieder nicht geklappt hat. Lieber versuche ich, im Alltag die Dinge bewusster zu tun, die auf der Agenda stehen. Am Jahresende werde ich dann ein Resümee ziehen. Meine Erwartungen für 2022 sind politischer Natur, dass die neue Regierung den Koalitionsvertrag weitgehend durchsetzt, und dass die EU ihre Einstufung des Atomstroms als klimafreundlich zurücknimmt.“ (hei/fr/sbf)