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Sürpfle, horche und schlemme sind Trumpf

s’fescht: Das Genuss-Wochenende – Erstes Herbolzheimer Wein- & Musikfest

Herbolzheim. Am Wochenende stehen alle Zeichen auf Genießen beim „s’fescht“, dem ersten Wein- & Musikfest der Stadt.

Es macht Genuss in seinen verschiedensten Facetten erlebbar. Von gutem Wein über abwechslungsreiche Musik bis hin zu kulinarischen Leckereien - eben sürpfle, horche und schlemme. Den Abschluss bildet ein verkaufsoffener Sonntag mit zahlreichen Aktionen. Die Hauptstraße zwischen Torhaus und Rathaus verwandelt sich in eine lange Tafel, gesäumt von Weinanbietern und Gastronomen. Freitag und Samstag ist s’fescht von 17 bis 1 Uhr und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr geöffnet. 
Alle Besucher sind eingeladen, das Leben einfach zu genießen, die Seele baumeln zu lassen und die Köstlichkeiten unserer Region zu entdecken. Für 10 Euro kann im Torhaus s’probiererle erworben werden. Mit dieser Probierkarte gibt’s insgesamt fünf Weine in Verkostungsgröße, die bei allen Weinanbietern eingelöst werden können. Auch Cocktailliebhaber und Ginfreunde kommen nicht zu kurz.

Musik als zentrales Element
Am Freitag um 17 Uhr geht’s auf der Torhausbühne los, für 19 Uhr ist eine kurze Begrüßung durch die HuG und Bürgermeisterstellvertreter Clemens Schätzle geplant. Auf der Torhausbühne sorgen „Rhinwaldsounds“ von 17.30 bis 19 für den Auftakt ins Wochenende, gefolgt von der Band „Daddy Dirty“ (19.30 bis 21 Uhr), den Abschluss machen Steffi Kromer & July (21.30 bis 24 Uhr). Am Samstag geht es auf der Torhausbühne mit „Brassomanie“ (17.30 bis 19.30 Uhr) und „Beat Men“ (20 bis 24 Uhr) weiter. Zum verkaufsoffenen Sonntag präsentiert sich der Musikverein Wagenstadt (14 bis 16 Uhr).
Auch über die Festmeile verteilt finden sich neben kulinarischen Leckerbissen auch musikalische: „kamida“ (Freitag 17 bis 18 Uhr), DJ Eric von Blackforest Finest Djs (Freitag und Samstag 19 bis 24 Uhr) bereichern das Geschehen auf der Hauptstraße. In der Maria-Sand-Straße sorgt DJ Achim Wunderle (Freitag und Samstag, 19 bis 24 Uhr) für die richtigen Beats. Im Narrenschopf wird es für das junge Publikum eine Partyzone geben, organisiert durch die Herbolzheimer Karnevalsgesellschaft.

Bauernspiele ein Höhepunkt
Ein Höhepunkt sind die Bauernspiele in der Maria-Sand-Straße. Alle Spiele sind selbst entworfen aus dem typischen Schwarzwald-Material Holz. Sie sind einfach und rustikal, aber absolute Unikate. Freuen können sich die Besucher auf Spiele in allen möglichen und unmöglichen Disziplinen - ein Riesenspaß für alle.
Am Sonntag haben die Geschäfte ihre Pforten geöffnet und locken mit tollen Angeboten und Aktionen. Während die Großen einkaufen, können sich die kleineren Besucher in der Sportlandschaft austoben. Diese befindet sich zwischen Narrenschopf und Maria-Sand-Spielplatz und wird vom TVH organisiert und betreut.
 

Ohne Auto auf s’fescht
Wer auf s’fescht kommen möchte, kann das Auto stehen lassen. An allen drei Tagen haben Besucher die Möglichkeit bequem mit dem Feschtbus zu fahren oder ein Anrufsammeltaxi zu nutzen. Der Feschtbus bedient das Bleichtal inklusive Kenzingen sowie die Route Malterdingen, Riegel, Wyhl, Weisweil, Oberhausen, Herbolzheim. Außerdem fährt der Bus über Ringsheim und Ettenheim nach Kappel, Rust, Rheinhausen nach Herbolzheim. Es gibt jeweils zwei Runden hin und wieder zurück. Die Abfahrtszeiten und Haltestellen im Überblick gibt es unter www.sfescht.de. Kosten pro Fahrt und Gast belaufen sich auf 3 Euro. Abfahrt und Ankunft in Herbolzheim ist jeweils die Bushaltestelle am Stadtgarten.
Darüber hinaus steht das Taxiunternehmen Pflieger mit einem Anrufsammeltaxi und einem Taxi-Stand Ecke Friedrichstraße/Maria-Sand-Straße bereit. Außerdem wird es am Beginn und am Ende der Festmeile auf der Hauptstraße Fahrradparkplätze geben. Wer doch mit dem Auto kommen möchte, findet am Bahnhof und nach 20 Uhr auch am Edeka Echle Parkmöglichkeiten. Die Hauptstraße wird im Bereich zwischen Rheinhausenstraße und Ringstraße von Donnerstag, 23.6., 7 Uhr bis Montag, 27.6., 14 Uhr gesperrt sein, ebenso die Maria-Sand-Straße zwischen Hauptstraße und Friedrichstraße.

Die Vorfreude ist groß
Obwohl s’fescht eine Nummer kleiner ausfällt als ursprünglich geplant, blicken die Veranstalter optimistisch auf das letzte Juniwochenende. „Wir freuen uns, dass es trotz Absagen einiger Weinfeste um uns herum gelungen ist, eine bunte Vielfalt an Weinen, Winzern, Weinhöfen und Kulinarik, auch aus der weiteren Region, für das Event zu begeistern. Damit ist unser Ziel geglückt, einerseits der Kulinarik und Kultur eine Plattform zu bieten und andererseits auch unseren Handel in Szene zu setzen“, betont der Vorsitzende der HuG Philipp Ulmer.
s’fescht wird in Kooperation mit der Stadt ausgerichtet. Auch das Weinland Breisgau ist an Bord. Weitere Infos und ein Lageplan gibt es auf www.sfescht.de.