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Tischtennis-Bundesliga: Heimspielpremiere gegen SV Böblingen

ESV-Damen hegen Hoffnung auf ein erstes Erfolgserlebnis / Die wenigen Zuschauerplätze werden ausgelost

Weil am Rhein. Am Sonntag, 18. Oktober, um 14 Uhr ist für die Tischtennis-Asse des Damen-Bundesligisten ESV Weil Heimspielpremiere in der Bundesliga. Als Gegner kommt das Team des SV Böblingen in die kleine Sporthalle der Leopoldschule in der Stüdlestraße. Ein Umzug in eine größere Halle scheiterte leider an widrigen Umständen. So können coronabedingt nur 35 bis 40 zahlende Zuschauer (Ticketpreis: 8 Euro) dem sporthistorischen Moment in Weil am Rhein beiwohnen. Interessierte können sich unter der E-Mail-Adresse doris.spiess@t-online.de anmelden. Per Losverfahren wird dann ermittelt, wer dem Spektakel beiwohnen darf. Nach dem Pokal-Erfolg in Berlin,  dem Erreichen des Final-Four, und einem überraschend starken Bundesligadebüt bei Top-Favorit Langstadt, herrscht beim ESV eine gewisse Euphorie, die das Team gegen Böblingen zumindest zu einem ersten Punktgewinn, vielleicht sogar zu einem Sieg tragen könnte.  Gerade die neu verpflichtete junge Serbin Izabela Lupulescu hatte mit ihrem Erfolg über die deutsche Nationalspielerin Chantal Mantz beim Qualifikationsturnier in Berlin  wesentlichen Anteil am Einzug ihres Teams ins Final Four. Die 17-jährige Nordhessin Sophia Klee, DTTB-Hoffnungsträgerin im Nachwuchsbereich, ist im unteren Paarkreuz ebenfalls für Punkte gut. Im vorderen Paarkreuz schlagen mit der Ukrainerin Ievgeniia Sozoniuk und der Bulgarin Polina Trifonova, die beim Bundesligastart in Langstadt überraschend stark auftrumpfte,  spielstarke Osteuropäerinnen auf. Und hinten steht auch noch die 22-jährige Vivien Scholz zur Verfügung, in der letzten Zweitligasaison in überragender Form, die um ein Haar sogar beim Topklub Berlin Eastside gelandet wäre. Das Wochenblatt drückt dem Neuling alle Daumen! (fr)