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„Wir arbeiten hart auf den Stichtag hin“

Lebensmittelmarkt in der Ritterstraße soll im Frühjahr die Pforten öffnen

Erleichterung herrschte im Endinger Städtli, als im Januar klar war, dass Dirk Schwörer als neuer Betreiber mit einem Lebensmittelmarkt in die Räume des ehemaligen Treff-Marktes in der Ritterstraße einziehen würde. Ursprünglich plante Schwörer die Eröffnung für das 4. Quartal dieses Jahres, doch die Corona-Pandemie sorgte für einige Verzögerungen.

„Wir stecken in der letzten Planungsphase, nach Beendigung der Ausschreibungen könnten wir mit den Arbeiten vor Ort im Dezember beginnen“, so Schwörer. Die vorhandenen Räumlichkeiten sollen massiv umgebaut werden, „der Markt wird komplett leergeräumt und quasi in den Rohbauzustand zurückversetzt.“ Böden, Heizungs- und Lüftungstechnik, Beleuchtung mit LED sowie die komplette Einrichtung werden neu gemacht. „Alles auf dem neuesten Stand der Technik“, erklärt Schwörer. Am Ende der Bauarbeiten soll eine Verkaufsfläche von etwa 550 Quadratmetern mit einem komplett neuen Layout entstehen. „Das Konzept wird speziell auf die Innenstadtlage zugeschnitten sein.“ Eine Bedientheke mit Fleisch und Wurst wird es zwar nicht geben, aber trotzdem wesentlich mehr Frischeprodukte wie Obst und Gemüse. Insgesamt soll das Sortiment bis zu 10.000 Artikel umfassen. „Üblicherweise werden in einem Discounter etwa 3.000 Artikel angeboten, insofern können sich die Menschen auf eine sehr große Auswahl an Artikeln des täglichen Bedarfs freuen“, sagt Schwörer.

Welchen Namen der Markt tragen werde, sei noch nicht klar. „Wir sind da in der Findungsphase.“ Dirk Schwörer freut sich sehr darüber, dass er immer wieder auf den Lebensmittelmarkt in der Ritterstraße angesprochen wird. „Auch Bürgermeister Tobias Metz erkundigt sich regelmäßig nach dem Stand der Dinge. Ihm liegt der Lebensmittelmarkt im Innenstadtbereich wirklich am Herzen, er gehörte von Anfang an zu den treibenden Kräften“, so Schwörer. Und der Austausch mit der G&H um Ingo Fuchs und Sebastian Wagner finde regelmäßig statt. „Eigentlich wollte ich den Markt zum jetzigen Zeitpunkt schon eröffnet haben, aber Corona machte uns da einen Strich durch die Rechnung.“ Während des Lockdowns im Frühjahr stand in den meisten Firmen erstmal alles still, nicht so aber in der Lebensmittelbranche. „Bei uns ging alles durch die Decke, wir waren mehr als ausgelastet und kamen deshalb bei den Planungen nicht so schnell weiter wie gedacht“, so Schwörer. Er will den Lebensmittelmarkt in der Innenstadt vor Ostern eröffnen. „Wir arbeiten alle hart auf diesen Stichtag hin, aber wir sind uns bewusst, dass unter Berücksichtigung der aktuellen Lage alles auch schnell an einem seidenen Faden hängen kann.“