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„Für die Schwimmer wird es richtig toll“

Das Waldschwimmbad in Breisach wird seit Monaten saniert / Eröffnung zu den Sommerferien? / Eröffnungstag wird kurzfristig mitgeteilt

Breisach. Wann das Waldschwimmbad in Breisach öffnet steht noch immer nicht fest. „Es gab zu viele unvorhergesehene Dinge, die den Eröffnungstermin immer wieder nach hinten geschoben haben“, erklärt Betriebsleiter Kai Schmid. Sobald es gehe, werde geöffnet, auch wenn dann noch nicht alle Arbeiten beendet seien. „Den Eröffnungstag geben wir kurzfristig bekannt, erst einige Tage bevor es dann so weit ist“, sagt der Schwimmmeister.

„Für das Bauvorhaben war das Wetter wirklich nicht gut“, sagt Kai Schmid. Im Winter sei es zu kalt gewesen und es habe dann zu viel Schnee gehabt. Der Regen der vergangenen Wochen, als es an die Außenanlagen gehen sollte, sei ebenfalls hierfür nicht hilfreich gewesen. „Bei diesem Regen war es nicht möglich den Boden ab zu rütteln, damit mit dem Legen der Pflastersteine begonnen werden konnte“, so der 30-Jährige. Entsprechend hoffe man, dass das Wetter halte. Festlegen will sich der Betriebsleiter nicht. Es könne sein, dass erst in den ersten Tagen der Sommerferien geöffnet würde. Probleme hätten immer wieder auch Lieferengpässe bereitet. „Es ging dabei nicht einmal um Holz, sondern um ganz einfache Dinge, die ein Handwerker holt, wenn er sie benötigt, wie zum Beispiel Leerrohre.“ Zuletzt sei fast alles vorbestellt worden.
Mittlerweile haben die Pflasterarbeiten im Bereich bei der Rutsche am Nichtschwimmerbecken in Richtung Wachturm begonnen. Dann geht es weiter in den Bereich zwischen Nichtschwimmer- und neuem Schwimmerbecken, dann Richtung Eingang und zum Technikgebäude. Ziel sei es, zumindest um die Becken herum gepflastert zu haben. Eine Treppe vom Schwimmerbecken zum Bereich Technikgebäude/Eingang werde man vielleicht auch erst fertig bauen und dort auch pflastern, wenn der Betrieb dann doch schon laufe. „Wir wollen wirklich so bald wie möglich öffnen“, sagt Schmid.
Drei ebenerdige Duschen zu den Becken gilt es noch zu installieren. Direkt nach dem Eingang türmt sich derzeit Boden, der noch über die Baufläche glattgeschoben und Eingesät werden muss. „Der Bereich wird als Liegewiese nicht zur Verfügung stehen, aber wir haben ja zum Glück viel Wiese.“ Natürlich passieren auch Fehler. So wurde ein Starkstromkabel, dass an eine Energiesäule für Reinigungsgeräte führen soll, vergessen. Dafür werde der Boden jetzt nicht mehr geöffnet, dieses würde nach der Badschließung im Herbst dann gelegt.
 Vergangene Woche wurde ein Teil des Bodens um das Planschbecken eingeebnet. Auch jener Teil um das Planschbecken, dem noch ein Wasserpilz fehlt, wird abgesperrt bleiben. Die Kleinkinder werden ihr Becken aber nutzen können. Es muss nur noch der Zaun zum Schwimmerbecken eingebaut werden.
Das Schwimmerbecken dagegen ist schon  betriebsbereit. Hier wurde das Wasser schon vor fünf Wochen eingelassen. Das Edelstahlbecken hat  sechs Bahnen und angeschlossen einen Bereich, um von drei Startblöcken das Einspringen zu üben – dort wo einst der Sprungturm stand. „Für die Schwimmer wird es auf jeden Fall toll werden. Die Wellen laufen jetzt direkt in den Überlauf und kommen nicht mehr zurück von der Wand“, beschreibt Schmid die Verbesserung. Auch die Chlorung funktioniere dank der neuen Technik, die eingebaut wurde. Das Nichtschwimmerbecken wurde wie jedes Jahr frisch gestrichen und die Liegewiese von den Becken in Richtung Volleyballfelder ist in perfektem Zustand. Der Schwimmmeister versteht den Ärger und Frust einiger Badegäste, weil das Waldschwimmbad noch immer nicht geöffnet sei. „Die Freude über das neue Becken wird überwiegen“, ist sich Kai Schmid sicher. Daniel Hengst